Hilfe, ich bin geschieden! Und jetzt?

Mann und Frau
Um es gleich vorab klar zu stellen: wir gehen nicht leichtfertig mit dem Thema Ehescheidung um.
Dafür ist die Not dahinter viel zu groß. Für die Getrennten scheint sie tatsächlich manchmal weniger groß als für mit involvierte Familienangehörige, sprich Kinder. Unsere Gesellschaft geht zu salopp mit dem Thema um; Ehescheidung wird quasi von Anbeginn mit in Betracht gezogen. Scheidungspartys werden immer beliebter und die Angebote diese auszurichten zunehmend phantasievoller.

„Eine Scheidungsparty ist ein befreiendes Ritual, das den Neuanfang und die wiedergewonnene Freiheit nach der Ehe zelebriert. Mit Freunden, passender Dekoration („Single“-Kuchen, Schilder), Musik und guter Laune werden emotionale Freiheit und der Beginn eines neuen Lebenskapitels gefeiert, um Erleichterung zu zeigen und positiv in die Zukunft zu starten.“
Soweit die von der KI ausgespuckten Informationen.

Da haben sich inzwischen „Scheidungsparty-Teams“ etabliert, die mit kreativen Ideen den Neustart zelebrieren – einen Neustart wohin? Wohin starten denn die Geschiedenen? Was erwartet man von einem Neubeginn, wenn nicht einmal die Altlasten aufgeräumt wurden?

Kann es einen Neuanfang geben?

Wie kann so ein Neuanfang mit dem nächsten Partner aussehen, der ähnlich wie man selbst einen Überseekoffer, gefüllt mit gemachten Enttäuschungen, erfahrenen Verletzungen, traumatischen Erlebnissen, in die neue Beziehung mitbringt? Und hier sind noch nicht die selbst verursachten Verletzungen und Traumatas, denen nicht nur die Kinder anheim fallen, berücksichtigt.

Es geht an dieser Stelle nicht um die grundsätzliche Verurteilung einer Scheidung. Es kann Gründe geben, die diesen Schritt notwendig machen. Aber wir verurteilen die Leichtfertigkeit mit der eine zutiefst einschneidende Entscheidung zweier Menschen in unserer Gesellschaft zu etwas „Normalem“ und zeitgemäßen klassifiziert wird. Man kann einen Menschen nicht einfach „umtauschen“ bei Nichtgefallen. Aber genau das ist, was uns über die Medien und den Zeitgeist gelehrt wird: Ehe als Vertrag mit dem Recht auf Rücktritt bzw. Rückgabe. Genau aus diesem Grund hat Gott die Ehe nicht als Vertrag, sondern als Bund angelegt; einen Bund, der Sicherheit geben sollte. Dass der Mensch dieses so oft nicht schafft, hat damit zu tun, dass er es ohne Gott versucht.

Falls ihr euch gedanklich mit dem Thema schon auseinander setzt, sind die Kursgebühren eine deutlich bessere Investition, als der Scheidungsanwalt und das Party-Team. Denn bei dem Gott, der die Ehe als eine unauflöslich zu behandelnde Verbindung gestiftet hat, gibt es Hilfe und Hoffnung, die letztendlich über euch beide hinaus in die nächsten Generationen fließen wird.

Und auch für dich/euch, wenn ihr bereits eine Scheidung hinter euch habt, gilt: Gott ist ein Gott der Hoffnung. Aber Er lässt sich auch nicht spotten – meint, man darf mit Seiner Gnade nicht leichtfertig spielen.

Mehr zu diesem Thema findet Ihr in diesem Video.

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