Ehe und Sex

Mann und Frau unter der Bettdecke

…und dann war doch noch „Die Last mit der Lust“

Die einen haben sie, die Last, weil zu wenig – die anderen, weil ihrer Meinung nach zuviel Lust vorhanden. Verdrehte Erwartungen, unerfüllte Wünsche, das gefährliche Halbwissen, wie guter Sex aussehen muss: ein explosiver Cocktail, der eine Ehe schon sehr belasten bis hin zur Trennung führen kann.

Dabei hatte doch alles so gut begonnen. Man ist „übereinander hergefallen“ oder hat sich zumindest umeinander bemüht. Ein wenig Romantik hier, ein paar Streicheleinheiten dort und irgendwie schien alles perfekt. Bis….. Ja – wann war das eigentlich, dass sich diese Form der Sexualität verabschiedet hat? War es der Jobwechsel? Die Geburt der Kinder? Die Krankheit? Möglicherweise von allem ein bisschen. Und nun steht irgendwo für jeden von beiden eine andere Frage im Raum:

„Soll das alles gewesen sein?“ fragt er. „Hat er wirklich immer nur „das Eine“ im Kopf?“ fragt sie.

Und beide haben übersehen, dass zu guter Sexualität weitaus mehr gehört, als ein paar „akrobatische Übungen“ oder „spannende Techniken“

Gute, liebevolle Sexualtät beginnt bereits am Tisch. Nein – nicht „auf“, sondern am Tisch. Meint: wer im Alltag nicht wertschätzend, respekt- und liebevoll miteinander umgeht, wird sich schwer tun, dauerhaft eine liebevolle Zweisamkeit im Bett zu erleben. Wer den anderen als ein „eh-da“ behandelt (der andere ist ja „eh da“), wird kaum erwarten können, dass diese® bereit ist, sich vertrauensvoll hinzugeben. Genau dies aber ist ein wesentlicher Schlüssel: Vertrauen.

Nur wenn ich mich bei meinem Partner geborgen und auch geschützt fühlen kann, ist es möglich sich zu öffnen und mich auf neues einzulassen. Nur wenn ich als Frau weiß, dass ICH gemeint bin und nicht irgendwelche anderen Bilder meinen Mann in seinen Gedanken antörnen, ist die Intimität mit ihm erstrebenswert.

Umgekehrt ist es für Frau wichtig zu wissen, dass die Sexualität für den Mann, die natürlichste Sache der Welt ist, sich mit seiner Frau verbunden, sich ihr nahe zu fühlen. Das erklärt, warum Männer (i.d.R.) häufiger das Verlangen nach Sex haben, als Frauen.

Neugierig geworden? Dann freue dich auf unseren Ehekurs, der in Kürze online geht. Hierin werden wir genau dieses Thema : „Sexualität – Last oder Lust?“, ausführlich behandeln.

Vorab aber schon eine wichtige, göttliche Nachricht:

Sexualität ist für euch beide zur Freude gedacht.

Bewundere ihre Schönheit und Anmut! Berausche dich immer wieder an ihren Brüsten und an der Liebe, die sie dir schenkt!
Sprüche 5,19

Wer wollte da noch von einem „Spaß verderbenden“ Gott sprechen?

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